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AMRs vs. AGVs: Marketing-Gimmick oder eine Evolution in der Logistik?

idealworks AMR

Juli, 2023

Die Welt der mobilen Robotik hat eine rasante Entwicklung erlebt, wobei zwei verschiedene Arten von Robotern entstanden sind: Autonomous Mobile Robots (AMR) und fahrerlose Transportfahrzeuge (engl. AGV). Auch wenn es unterschiedliche Ansichten darüber gibt, welche Technologie die bessere ist, ist es notwendig, die Geschichte dieser Roboter zu betrachten, um die Unterschiede vollständig zu verstehen.

AGV sind seit den 1950er Jahren im Einsatz, zunächst für den Transport schwerer Materialien in der Industrie, und haben sich seitdem zu hochentwickelten Maschinen entwickelt, die mit fortschrittlichen Sensor- und Steuerungssystemen navigieren können. Es wurden auch neue Technologien wie LiDAR, Kameras und Algorithmen für maschinelles Lernen eingeführt, die die Leistungsfähigkeit von AGVs weiter verbessert haben und es ihnen ermöglichen, in komplexen Umgebungen besser zu agieren.

Auf der anderen Seite stellt der Vormarsch der AMRs einen wesentlichen Fortschritt in der Welt der mobilen Robotik dar. Während AGVs seit langem ein fester Bestandteil von Fertigungs- und Logistikprozessen sind, bieten AMRs ein neues Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, dass es ihnen ermöglicht, in hochdynamischen Umgebungen sicher und effizient zu agieren.
Eines der wichtigsten Merkmale von AMRs ist ihre Fähigkeit, ihre Routen und ihr Fahrverhalten in Echtzeit anzupassen, was sie ideal für den Einsatz in stark befahrenen Fertigungsanlagen oder vollen Lagerhallen macht. Durch den Einsatz fortschrittlicher Erfassungs- und Navigationstechnologien wie 3D-Mapping und SLAM (Simultaneous Localization and Mapping) können diese Roboter Hindernisse schnell und präzise erkennen und ihre Routen entsprechend anpassen, ohne dass eine zusätzliche Infrastruktur erforderlich ist, so dass sie sich problemlos in komplexen Umgebungen bewegen können.

Vorteile eines AMR

Darüber hinaus bieten AMRs dem Kunden ein Maß an Flexibilität, das von herkömmlichen AGVs nicht erreicht wird. In der Tat benötigt ein AMR nur den Start- und Endpunkt als Information, um seinen individuellen Weg in Echtzeit zu planen. Somit kann der Logistik-Planer den gesamten Materialfluss leicht ändern, indem er einfach die Start- und Zielpunkte ändert. Im Gegensatz zu AGVs, bei denen der Benutzer die gesamte Route des Roboters auf dem System (einschließlich aller Knoten und Kanten) ändern muss, bieten AMRs ein unvergleichliches Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in Echtzeit, was zu einer erheblichen Steigerung der Produktivität und Effizienz führt.

Diese AMR-Eigenschaften bieten dem Kunden ein flexibleres Robotiksystem, um seine Prozesse zu automatisieren. Darüber hinaus sinkt der Durchschnittspreis eines AMR, was diese Lösung noch erschwinglicher und attraktiver macht. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass AGVs zwar nicht das gleiche Maß an Flexibilität bieten, aber in bestimmten Situationen dennoch bevorzugt werden. Tatsächlich ist die beschriebene Flexibilität in einigen Anwendungsfällen nicht erforderlich und kann manchmal sogar kontraproduktiv sein. Wenn der Kunde beispielsweise feste Prozesse hat, die sich nicht häufig ändern, und wenn eine Hindernisvermeidung aufgrund von schmalen Wegen, sehr dichtem Verkehr oder anderem nicht erwünscht ist, sind AGVs eine geeignetere Lösung.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass AMRs mehr Flexibilität und Anpassungsfähigkeit bieten als AGVs, aber die Wahl des Systems hängt von den Anforderungen des Anwendungsfalls und der Kompatibilität ab. Unabhängig von der Wahl ist es jedoch wichtig, die für die Automatisierung der Intralogistik zuständige Intelligenz zwischen den mobilen Robotern und dem Flottenmanagementsystem (FMS) aufzuteilen. Dies liegt vor allem an der Herausforderung der Interoperabilität heterogener Roboterflotten, d. h. mehrerer Robotertypen (AMRs und AGVs) verschiedener Hersteller, die zentral verbunden, koordiniert und überwacht werden müssen.

AnyFleet, die zentrale Cloud-Plattform von idealworks, ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen Menschen und heterogenen Flotten von Flurförderzeugen und AGV sowie anderen Zusatzgeräten und Computersystemen wie Lagerverwaltungssystemen (LVS). Sie ermöglicht Ihrem Logistikunternehmen die einfache Planung, Ausführung und Überwachung von Materialflüssen und liefert dem gesamten Unternehmen verwertbare Erkenntnisse über die Gesamtleistung des Systems. Die Lösung ist auf die Bedürfnisse unserer Kunden aus verschiedenen Branchen zugeschnitten, skaliert deren Abläufe und ermöglicht Kosteneinsparungen, indem sie die Effizienz des Gesamtsystems durch Funktionen wie Verkehrsmanagement, Aufgabenverteilung, Routenplanung und erweiterte Einblicke maximiert.

Klicken Sie hier, um mehr über den iw.hub (unseren AMR) und AnyFleet zu erfahren.

Factsheet – iw.sim

Mit iw.sim bringen wir virtuelle Umgebungen und reale Logistikanlagen mit Robotern und loT-Geräten zusammen, um leistungsstarke Simulationen von Logistikprozessen zu erstellen. Unser Ziel ist einfach: Ingenieurteams mit schnellen und präzisen Simulationen zu versorgen, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Dank iw.sim war es noch nie so einfach, neue Roboter oder ganze Logistikprozesse zu testen, zu überwachen und zu bewerten.

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Factsheet – idealworks at a glance

Dieses Datenblatt bietet Ihnen kurze und kompakte Informationen über idealworks als Unternehmen und unser Robotik-Ökosystem. Vom autonomen Roboter iw.hub bis hin zur intelligenten Automatisierungsplattform AnyFleet – dieses Datenblatt stellt unseren einzigartigen Ansatz vor und veranschaulicht den großen Mehrwert, den wir unseren Kunden in der Intralogistikbranche bieten. Laden Sie jetzt das Datenblatt herunter und entdecken Sie, wie idealworks die Zukunft der Intralogistik revolutioniert.

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idealworks’ Beitrag für die Industrieautomation der Zukunft

In der Welt von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) und autonomen mobilen Robotern (AMR) bietet der VDA 5050 eine einheitliche Schnittstelle, die die Kommunikation und Kooperation unterschiedlicher Systeme nahtlos ermöglicht. Als Partner trägt Idealworks so seinen Teil zu der automatisierten Zukunft der Intralogistik bei.

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